Lange Zeit habe ich einfach funktioniert.
Ich wollte alles richtig machen – Arbeit, Sicherheit, Leistung.
Nach außen lief vieles gut, aber innerlich wurde es still.
Ich war müde, getrennt von mir selbst und meinem Körper.
Irgendwann kam der Punkt, an dem ich nicht mehr weitermachen konnte.
Ich spürte: Wenn ich so weitermache, verliere ich mich.
Also kündigte ich meinen sicheren Job – und begann, neu zu lernen, was Lebendigkeit wirklich bedeutet.
Der Weg führte mich zurück zu dem, was mich seit meiner Jugend begleitet: Bewegung und Kampfkunst.
Seit über 28 Jahren trainiere ich Karate – eine Disziplin, die mich gelehrt hat, Körper und Geist zu schulen.
Dazu kamen Aikido, Ninjutsu, Kung Fu und ein Jahr Kali – jede Kunst öffnete eine neue Tür.
2011 entdeckte ich Qi Gong – und plötzlich verstand ich:
Bewegung ist mehr als nur Sport. Sie ist ein Tor zu uns selbst.
Seit 2019 gehe ich diesen Weg mit Ryu Sui Kempo Karate weiter –
einem Stil, der Karate mit Tai Chi und Bagua verbindet.
Darin fand ich genau das, wonach ich gesucht hatte:
eine Brücke zwischen Stärke und Weichheit, Disziplin und Fluss, Körper und Geist.
Auf Reisen – unter anderem in Tokio – durfte ich erleben, was es bedeutet, Bewegung als Lebensweg zu begreifen.
Nicht als Sport, sondern als innere Schule.
Als ein stilles Lernen über sich selbst.
So entstand die Idee der Shenti Bewegungsschule:
Ein Ort, an dem Menschen wieder in ihren Körper zurückfinden können.
Wo man lernt, Spannungen loszulassen, Energie aufzubauen und die eigene Mitte zu finden –
ohne Esoterik, ohne Leistungsdruck, aber mit Tiefe und Bewusstsein.
Heute zeige ich Menschen, wie sie mit wenig Zeitaufwand durch einfache Prinzipien aus dem Qi Gong und der Kampfkunst ihren Körper wieder als Ressource nutzen können – um ruhiger, klarer und lebendiger durchs Leben zu gehen.
Denn ich glaube:
Veränderung beginnt im Körper – nicht im Kopf.
Und wer sich selbst wieder spürt, lebt anders.